Die Größe eines Kleinwagens: Was ist die größte Krabbe der Welt?

Foto: aus öffentlichen Quellen

Man nimmt an, dass sich Krabben aus einer alten Krebsart entwickelt haben, die, wie Garnelen und Hummer, einen großen Schwanz hatte.

Die größte Krabbe der Welt ist zweifelsohne die Japanische Seespinne. In Bezug auf die lineare Größe gibt es keine größeren Krabben, und es gibt ein Museumsexemplar in den Niederlanden mit einer riesigen Beinspannweite von 3,7 Metern. Darüber schreibt discoverwildlife.

Mit einem Gewicht von 13,6 kg ist die Japanische Spinnenkrabbe vielleicht auch die schwerste Krabbe, aber die Tasmanische Riesenkrabbe mit ihrem stämmigeren Aussehen kann diesen Titel ebenfalls für sich beanspruchen.

Nach Angaben des Tasmanischen Museums und der Kunstgalerie kann sie bis zu 17,6 kg wiegen, was in etwa der normalen Freigepäckmenge in einem Flugzeug entspricht.

„Erwähnenswert ist auch die Kokosnuss (oder Muggerkrabbe) aus dem indopazifischen Raum. Mit einem Gewicht von etwa 4 kg ist sie das schwerste aller wirbellosen Landtiere und stark genug, um eine Kokosnuss zu öffnen“, heißt es in dem Artikel.

Warum Krabben seitwärts laufen

Interessanterweise gehen die meisten Krabben seitwärts, aber einige ziehen es vor, sich vorwärts zu bewegen, wie die ungeschickten Spinnenkrabben, die die scharfen Spitzen ihrer Beine benutzen, um steile Klippen zu erklimmen, und Einsiedlerkrebse, die ihre Panzer auf dem Rücken tragen.

Man geht davon aus, dass sich Krabben aus einem alten Krustentierkörper entwickelt haben, der wie bei Garnelen und Hummern einen großen Schwanz hatte. Dieses Anhängsel ermöglicht es dem Hummer zwar, schnell rückwärts zu schwimmen, wenn er sich einem Raubtier gegenübersieht, aber es ist schwer und unhandlich, vor allem außerhalb des Wassers. In dem Artikel heißt es:

„Das bedeutet auch, dass sie nur vorwärts gehen können, was nicht ideal ist – nicht nur ist es langsamer, sondern weil die langen Beine des Hummers in zwei Reihen auf beiden Seiten des Körpers angeordnet sind, kommen sie sich oft gegenseitig in die Quere.

Im Laufe der Evolution sind die Schwänze der Krabben erheblich geschrumpft. Heute sind sie nur noch eine winzige Klappe, die an der Unterseite des Körpers befestigt ist. Dadurch können sich die Tiere seitwärts bewegen, was viel schneller ist (am schnellsten sind die Geisterkrabben, die man an tropischen Stränden findet).

Ihr leichter Körper ermöglicht es ihnen auch, schnell aus dem Wasser zu kommen, um an Land nach Nahrung zu suchen, und einige Arten haben sich sogar zu Landkrabben entwickelt.

Share to friends
Rating
( No ratings yet )
Nützliche Tipps und Lifehacks für den Alltag