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Wie kann man sich also von Ausreden befreien und bewusste Schritte machen?
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Haben Sie sich schon einmal für eine Entscheidung rechtfertigen müssen, die eigentlich falsch war? Zum Beispiel, in einem Job zu bleiben, den Sie hassen, weil Sie „Rechnungen zu bezahlen haben“. Dies ist ein klassischer Fall von kognitiver Dissonanz, einem psychologischen Phänomen, bei dem unser Verstand versucht, widersprüchliche Überzeugungen miteinander in Einklang zu bringen, und uns dazu bringt, an einer Entscheidung festzuhalten, auch wenn sie nicht vorteilhaft ist.
Der Autor der Theorie der kognitiven Dissonanz – eine der einflussreichsten und am besten erforschten Theorien der Sozialpsychologie – ist der amerikanische Psychologe Leon Festinger.
Er vertrat die Ansicht, dass Menschen Unbehagen empfinden, wenn sie widersprüchliche Überzeugungen haben.
Warum wir uns an schlechte Wahlen klammern
Wir alle haben mindestens einmal in unserem Leben eine falsche Entscheidung getroffen. Zuerst ist alles in Ordnung, aber dann kommen Zweifel auf. Anstatt den Fehler zuzugeben, denken wir uns Gründe aus, um ihn zu rechtfertigen. Das ist die kognitive Dissonanz – die Falle des Verstandes, die Menschen dazu bringt, an einer Entscheidung festzuhalten, auch wenn sie ihnen schadet. Was bedeutet das?
Wir halten an unseren Entscheidungen fest, nicht weil sie richtig sind, sondern weil es zu unangenehm ist, einen Fehler einzugestehen. Es ist, als würde man eine Jeans eine Nummer kleiner tragen – unangenehm, aber gekauft….
Auf diese Weise rechtfertigen wir auch ungesunde Beziehungen oder Jobs, die uns keine Freude bereiten.
Es ist an der Zeit, sich zu ändern und alte Gewohnheiten und schädliche Beziehungen loszulassen.
- Sagen Sie sich anstelle von „Ich kann nicht“: „Ich will nicht“.
- Akzeptanz ist ermutigend. Betrachten Sie frühere Entscheidungen als Lektionen, nicht als Fehler. Schließlich prägt jede Entscheidung, auch die unvollkommenen, Ihren Weg. Akzeptieren Sie Ihre menschliche Unvollkommenheit.
Wie Sie sich von Ausreden befreien und anfangen, Dinge zu tun, die Ihnen Freude bereiten
- Fragen Sie sich: Was würden Sie Ihrem besten Freund in einer solchen Situation raten? Die Antwort wird die richtige Wahl sein.
- Umgeben Sie sich mit Menschen, die Entwicklung und Ehrlichkeit fördern.
- Führen Sie ein Tagebuch. Schreiben Sie Ihre täglichen Entscheidungen auf – wichtige und weniger wichtige. Diese Einträge werden Ihnen helfen, Unterschiede und Fortschritte zu erkennen.
- Üben Sie sich in Achtsamkeit. Yoga und Meditation können Ihnen helfen, Unbehagen zu spüren, ohne es zu bewerten.
- Hören Sie auf, gegen frühere Entscheidungen anzukämpfen. Machen Sie sich keine Vorwürfe, sondern betrachten Sie sie als Lektionen. Jeder Fehler macht Sie erfahrener.
Wenn Sie das nächste Mal eine schlechte Entscheidung rechtfertigen wollen, treten Sie einen Schritt zurück: spüren Sie den Zweifel und akzeptieren Sie ihn als Teil Ihrer menschlichen Erfahrung.
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