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Tatsächlich verbirgt sich hinter dem einfachen Streicheln einer Katze eine ganze Strategie für emotionales und körperliches Wohlbefinden, die in beide Richtungen wirkt
Die Katze braucht Sensibilität und Stabilität. Abendliche Streicheleinheiten sind für sie nicht nur eine Belohnung, sondern ein Zeichen der Verwandtschaft mit ihrem Besitzer. Wenn Sie Ihre Katze vor dem Schlafengehen streicheln, spürt sie: Sie ist sicher, sie gehört zur Familie, sie wird eine ruhige Nacht haben. Dies senkt den Cortisolspiegel, das Stresshormon, was besonders für Stadtkatzen wichtig ist, die wegen des Lärms vor dem Fenster oder der langen Abwesenheit des Besitzers nervös sind.
Durch das Streicheln werden spezielle Drüsen an den Wangen und am Schwanzansatz aktiviert. Die Katze hinterlässt ihren Duft an Ihren Händen und Sie Ihren an ihrem Fell. Dadurch fühlen sich beide sicher und einander nahe.
Warum es gut für den Menschen ist
Angenehme taktile Empfindungen sind nur ein Teil der Vorteile. Es gibt sogar einen Begriff für „Katzentherapie“, und der Abend ist die perfekte Zeit, um sie anzuwenden. Das Streicheln einer Katze schaltet das Gehirn von der Analyse der Probleme des Tages auf Ruhe um. In diesem Moment produziert der Körper Oxytocin, ein Hormon der Zärtlichkeit und Zuneigung, das auf natürliche Weise Stress abbaut.
Auch das Schnurren darf man nicht vergessen. Nur 5-10 Minuten vor dem Schlafengehen hilft Ihrer Katze, sich zu entspannen, und Sie schlafen schneller und tiefer ein.
Warum es sich nicht lohnt, sie zu ignorieren
Wenn Sie die abendliche Routine auslassen, riskieren Sie nächtliche Überraschungen: Katzen, die nicht genug Aufmerksamkeit bekommen haben, könnten versuchen, den Mangel an Sozialisierung um drei Uhr morgens auszugleichen. Beim abendlichen Streicheln geht es nicht nur darum, sich um Ihre Katze zu kümmern, sondern es ist auch eine Investition in Ihren eigenen erholsamen Schlaf, ohne auf die Decke zu springen.
