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Trotz der Verlangsamung des Wachstums und der Ruhephase hören die Pflanzen nicht auf, Wasser zu verbrauchen
Ein kompletter Verzicht auf Bewässerung im Winter kann zu Austrocknung und geschwächten Pflanzen führen. Ein Gartenexperte erklärt, warum ein Wintergarten auch in der kalten Jahreszeit Feuchtigkeit braucht und wie Sie Ihren Bewässerungsplan anpassen können. Viele Menschen stellen im Winter die Gießkanne weg, weil sie glauben, dass die Pflanzen keine Feuchtigkeit brauchen. Doch Gärtner sind gewarnt: Ein kompletter Verzicht auf die Bewässerung in der kalten Jahreszeit kann Ihrem Wintergarten schaden. Dies wurde von House Beautiful berichtet.
Trotz der Verlangsamung des Wachstums und der Ruhephase stellen die Pflanzen den Wasserverbrauch nicht ein. In trockenen und windigen Wintern trocknet die Erde, insbesondere in Töpfen, schnell aus. Infolgedessen leiden die Wurzeln unter Feuchtigkeitsmangel, die Pflanzen werden geschwächt und können im Frühjahr dehydriert und geschädigt aus der Kälte hervorgehen.
Experte Chris Bonnett erklärt, dass ein häufiger Fehler darin besteht, die Bewässerung im Winter ganz einzustellen. Richtig sei es, nicht auf Wasser zu verzichten, sondern den Bewässerungsplan und die Bewässerungsmethode je nach Jahreszeit zu ändern.
Wann man im Winter gießen sollte
Der Experte rät, nicht bei Minusgraden oder bei starkem Schneefall zu gießen. Die besten Zeiten sind milde Tage ohne Frost und Trockenperioden. Containerpflanzen benötigen besondere Aufmerksamkeit, da sie schneller Feuchtigkeit verlieren als Pflanzen im Freien.
Grobe Richtlinien besagen, dass Pflanzen in Töpfen alle ein bis zwei Wochen, Pflanzen in der Erde alle zwei bis vier Wochen und Sträucher etwa alle zwei bis drei Wochen gegossen werden müssen. Gleichzeitig wird den Gärtnern empfohlen, vor dem Gießen den Zustand des Bodens zu prüfen: Ist die oberste Schicht trocken, sollte die Pflanze angefeuchtet werden.
Wie man ohne Schaden bewässert
Es ist besser, morgens zu gießen, damit die Feuchtigkeit aufgenommen werden kann, bevor die Nacht abkühlt. Experten raten, sich nicht auf ein oberflächliches Besprühen zu beschränken, sondern den Boden langsam und tief zu befeuchten. Dies trägt zur Stärkung des Wurzelsystems bei.
Zusätzlich hilft das Mulchen – eine Mulchschicht um die Basis der Pflanzen speichert die Feuchtigkeit und schützt die Wurzeln vor Kälte. Es ist auch wichtig, den Zustand der Blätter im Auge zu behalten: hängende oder vertrocknete Spitzen können auf Austrocknung hinweisen.
