Mit diesem Mittel werden die Rosen blühen wie nie zuvor: Was ist das englische Salz?

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Dieses Mittel kann verwendet werden, um eine Reihe von Pflanzen zu stärken und üppiger blühen zu lassen

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Rosen gehören zu den beliebtesten Pflanzen unter Gärtnern. Diese Staude verleiht dem Standort ein Gefühl von klassischer, zeitloser Schönheit, mit dem andere Blumen nur schwer konkurrieren können. Doch trotz ihrer Attraktivität gelten Rosen als recht anspruchsvoll in der Pflege.

Wenn Ihre Pflanzen geschwächt aussehen, gibt es ein wirksames Mittel, um sie zu unterstützen: Bittersalz (oder „englisches Salz“). Was es ist und wie man es an Rosen verfüttert, damit sie üppig blühen, schreibt das beliebte Online-Magazin „Martha Stewart“.

Ist es möglich, Rosen mit englischem Salz zu besprühen – welche Wirkung hat das?

Trotz seines Namens ist Bittersalz kein Speisesalz. „Technisch gesehen handelt es sich um Magnesiumsulfat“, erklärt Sandra Zazzara, eine Spezialistin für Gartenbau. Diese chemische Verbindung enthält Elemente, die das Krankheitsrisiko verringern, die Aufnahme von Nährstoffen verbessern und die Blütequalität verschiedener Pflanzen steigern können.

Auch wenn Bittersalz keine Patentlösung für alle Probleme ist, haben viele Gärtner seine zahlreichen positiven Auswirkungen festgestellt.

Verbesserte Nährstoffaufnahme

Englisches Salz hilft den Pflanzen, Nährstoffe besser aufzunehmen. „Magnesium hilft den Pflanzen, wichtige Stoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium aufzunehmen“, erklärt Wes Harwell, Rosenspezialist. Wenn der Magnesiumgehalt angemessen ist, können die Rosen diese Elemente besser verwerten, was ihr Wachstum und ihre Entwicklung insgesamt fördert.

Darüber hinaus spielt auch der enthaltene Schwefel eine wichtige Rolle. „Schwefel ist an der Synthese von Aminosäuren, Enzymen und Vitaminen sowie an der Bildung von Proteinen in Pflanzengeweben beteiligt“, erklärt Harwell. Ausreichend Schwefel verbessert die Verfügbarkeit und Aufnahme von Nährstoffen.

Verbesserung der Blütequalität

Magnesium spielt eine Schlüsselrolle bei der Bildung von Chlorophyll, das für die Grünfärbung der Blätter verantwortlich ist. Englisches Pflanzensalz ist nützlich, um Magnesiummangel vorzubeugen, was ein gesünderes Blattwerk fördert. Außerdem kann die zusätzliche Zufuhr von Magnesium die Bildung von mehr Knospen anregen, zur Vergrößerung der Blüten beitragen und die Stängel stärken.

Schutz vor Krankheiten

Bittersalz enthält Schwefel, dem pilztötende Eigenschaften zugeschrieben werden, die die natürlichen Abwehrmechanismen der Pflanze stärken. Obwohl es kaum wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema gibt, behaupten einige Gärtner, dass die regelmäßige Anwendung dieser Substanz das Risiko von Schwarzflecken, Mehltau und Rost verringern kann.

Korrektur des pH-Wertes im Boden

Schwefel kann auch den pH-Wert senken, wenn der Boden stark alkalisch ist. Rosen bevorzugen leicht saure oder neutrale Böden mit einem pH-Wert von 6 bis 7. Die Aufrechterhaltung eines optimalen Säuregrades begünstigt eine bessere Nährstoffaufnahme.

Welche Blumen lieben englisches Salz – wie und wann man es einsetzt

Vor der Verwendung von Bittersalz ist es wichtig festzustellen, ob die Pflanzen es wirklich brauchen und ob der Boden es wirksam aufnehmen kann.

Englisches Salz wird von Rosen, Hortensien, Rhododendren, Azaleen und Magnolien geliebt – es ist fast garantiert, dass es die Blüte verbessert, die Blätter grüner macht und das Triebwachstum anregt. Im Gemüsegarten wird es bei Tomaten, Paprika und Kohl eingesetzt, um Magnesiummangel auszugleichen.

Es sollten jedoch auch andere Bedingungen berücksichtigt werden, wie z. B. Boden- und Klimaeigenschaften, die die Anwendung von Magnesiumsulfat für die Pflanzen schädlich machen können.

Um sicher zu sein, dass die Anwendung von englischem Salz notwendig ist, sollte der Boden zunächst analysiert werden, um den Nährstoffgehalt und den pH-Wert zu bestimmen. Auf diese Weise lässt sich ein möglicher Magnesiummangel oder eine übermäßige Alkalität feststellen.

Richtige Anwendung von Englischem Salz

Am einfachsten ist es, die Substanz direkt in den Boden rund um den Strauch einzubringen. Die empfohlene Menge ist 1/2 bis 1 Tasse pro Pflanze oder 1 Teelöffel pro 30 Zentimeter Höhe des Strauchs.

Verteilen Sie das Salz gleichmäßig um die Basis der Pflanze, einige Zentimeter vom Stamm entfernt.

Verwenden Sie eine Harke oder einen Handgrubber, um das Salz leicht in den Oberboden einzuarbeiten.

Wässern Sie die Pflanze nach dem Ausbringen ausgiebig, damit sich die Substanz auflöst.

Häufigkeit der Anwendung

Der optimale Zeitpunkt für die Anwendung ist das zeitige Frühjahr, wenn das aktive Wachstum beginnt, oder während der Vegetationsperiode. Zu diesem Zeitpunkt ist Magnesium besonders wichtig für die Pflanzenentwicklung und die Blütenbildung. Im Durchschnitt wird empfohlen, Bittersalz während der Vegetationsperiode alle vier bis sechs Wochen auszubringen.

Die Verwendung des Produkts bei extremer Hitze oder Trockenheit sollte vermieden werden, da dies den Stress für die Pflanzen erhöhen kann. Es wird auch nicht empfohlen, die Dosierung zu überschreiten, um Nährstoffungleichgewichte im Boden zu vermeiden.

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